Schwerpunkt Umweltbildung - Kooperationsvertrag mit der  Biologischen Station Nordholz

Bei der Biologischen Station in Nordholz sind Kinder der Grundschule Friedewalde schon öfter gewesen. Die jetzt geschlossene Kooperation geht aber weit über sporadische Besuche hinaus. Die Biologische Station und die Friedewalder Grundschule haben ein Umweltbildungskonzept auf den Weg gebracht.

Es ist die erste Kooperation dieser Art im Kreis Minden-Lübbecke, weitere sollen folgen, wie Sascha Traue von der Biologoischen Station sagt.

Gebucht hat die Grundschule die sogenannte “Umweltbildungs-Flatrate”, die eine Laufzeit von einem Jahr hat. Darin enthalten sind Exkursionen zu jeder der vier Jahreszeiten. Sascha Traue und Stephan Geschke haben im April 2014 mit der Klasse 2 mit einer Wanderung von der Grundschule Friedewalde zur Biologischen Station begonnen. Geplant sind weiterhin zum Beispiel eine Märchenwanderung im Wiehengebirge, eine Teichexkursion sowie Acker- und Feldprojekte und ein Kurs “Fährten und Spuren in der Natur” im Winter.

Umweltbildung ist Teil des Lehrplanes. Bei Planung und Umsetzung möchte die Biologische Station mit derartigen Kooperationen den Pädagogen unter die Arme greifen. Der Kooperation in Friedewalde unter die Arme greifen möchte auch Anna Hermeier, Hauptgesellschafterin der JENZ GmbH. Sie sorgte mit einer zweckgebundenen Spende an den Förderverein der Grundschule dafür, dass die Grundschule Friedewalde die Umweltbildungs-Flatrate überhaupt finanzieren kann. Nachhaltigkeit sei bei JENZ, einem Produzenten von Technik zur Aufbereitung von Biomasse, das zentrale Thema. “Frühzeitige Umweltbildung ist ein guter Weg, um nachhaltiges Denken und Handeln zu fördern”, sagt Anna Hermeier, die aber noch einen weiteren Grund für ihr Engagement angibt. “Wir möchten dazu beitragen, dass die Grundschule in Friedewalde bleibt. Wenn die Grundschule stirbt, dann wird es für Friedewalde langfristig ganz schwierig, unser Dorf als einen attraktiven Lebensraum zu erhalten.”